| nächste Seite »


Ein Schild, das anspricht

In verschiedenen Posts, die ich in letzter Zeit gelesen habe, wurden Hinweisschilder thematisiert. Die Beispiele zeigen eindrücklich, ob es um Verordnung und Drohung oder Verbindung und Einvernehmen geht.

Ein Schild am Flughafen: Terminal geschlossen wegen Wartungsarbeiten von 12:00 a.m. bis 4:00 a.m. bis auf weiteres. Ausschließlich Passagieren mit Tickets und Angestellten gestatten wir Zugang.

Hier die Textalternative:
Hallo. Um dieses Terminal in Ordnung zu halten, wird es für Besucher von Mitternacht bis 4 Uhr früh geschlossen. Passagiere mit Tickets sind jederzeit willkommen. Vielen Dank.

Oder ein Zettel im Briefkasten: In der Woche vom 06.-10.03.2017 werden Straßenbauarbeiten in Ihrer Straße vorgenommen. Von 7-17h ist die Straße für Durchfahrt und Parken gesperrt. Fahrzeuge sind unverzüglich aus diesem Bereich zu entfernen. Zuwiderhandlungen werden vom Ordnungsamt geahndet.

Besser: Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir am 06.03.2017 anfangen, Ihre Straße zu renovieren. Keine Schlaglöcher mehr! Leider können wir nicht verhindern, dass es für ein paar Tage zu Beeinträchtigungen kommen wird, sind aber zuversichtlich, dass sich diese für Sie lohnen werden. Um das zügige Vorankommen unserer Arbeiten zu gewährleisten, helfen Sie uns sehr, wenn Sie die Straße in der Zeit von 7-17h weder befahren noch dort parken. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Fahrzeug rechtzeitig aus diesem Bereich zu entfernen, damit Sie ohne Probleme wegfahren können. Vielen Dank.

Mir gefällt daran nicht nur, dass die Botschaften inhaltlich viel klarer klingen, sondern auch freundlicher wirken und Verbindung zum Gegenüber aufbauen.

Wie gestalten Sie Ihre Botschaften?